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Weinsuche:

                   


Der Weingenuss beginnt mit der Weindegustation oder Weinprobe!

Mit dem Wein verhält es sich wie mit den meisten Gütern des täglichen Lebens: man will wissen, was man hat. Und das nicht nur beim Kauf, sondern immer wieder im Laufe der kürzeren oder längeren Entwicklungsdauer eines Weins. Darüber kann einzig die Weinprobe oder Degustation Aufschluss geben.

Weinprobe

Weinprobe: professionell und privat

Der Weinfachmann auf Einkaufs- oder Prospektionsreise, der Weinjournalist oder -kritiker auf der Suche nach einer "süffigen" Reportage und der wissbergierige Weinfreund wollen im Grunde genommen dasselbe: Weine kennenlernen, vergleichen, beurteilen und bewerten.

Ein Profi beginnt häufig mit einer Reise durchs Gebiet und mit Besuchen bei bekannten und auch unbekannten Erzeugern. Auf dem Kellerrundgang prüft er von allen Weinen, die ihn interessieren, Fass um Fass in jedem Betrieb.

Ein Weinkritiker geht ähnlich vor, wenn er seine Aufgabe seriös anpackt. Vielleicht beschränkt er sich auf die Vergleichsdegustation an einem neutralen Ort. Auf jeden Fall aber wird er die Probe und Bewertung zusammen mit fachkundigen Kollegen vornehmen, damit das Urteil breit abgestützt ist, ehe es an die Öffentlichkeit geht.

Ein Weinfreund kann sich gelassener an die Weinprobe zu Hause machen, da er für sich und nicht für andere urteilt. Dennoch bedient er sich mit Vorteil der gleichen Techniken wie ein Experte, um möglichst hohen persönlichen Gewinn aus der Degustation zu ziehen.



Farbe und Klarheit

Wein beurteilen ist eine subjektive Sache, Wein beschreiben eine Frage des persönlichen Stils. Es gibt daher auch keine einheitliche, allgemeingültige Weinsprache. Hier einige der gebräuchlichsten Ausdrücke für die Beschreibung von Farbe und Klarheit:

- Glänzend

- Lebendig

- Blass

- Undurchsichtig

- Schwarz

- Bleich

- Braun

- Glanzhell

- Maderisiert

- Himbeerrot

- Violetton

- Rubinrot

- Ziegelrot


Farbe und Klarheit

Bouquet

Wein beurteilen ist eine subjektive Sache, Wein beschreiben eine Frage des persönlichen Stils. Es gibt daher auch keine einheitliche, allgemeingültige Weinsprache. Hier einige der gebräuchlichsten Ausdrücke für die Beschreibung des Bouquets:

- Vanille

- Veilchen

- Rosen

- Himbeeren

- Gewürze

- Honig

- Blumig

- Apfel

- Hefeton

- Fasston

- Korkengeruch

Bouquet


Charakter

Wein beurteilen ist eine subjektive Sache, Wein beschreiben eine Frage des persönlichen Stils. Es gibt daher auch keine einheitliche, allgemeingültige Weinsprache. Hier einige der gebräuchlichsten Ausdrücke für die Beschreibung des Charakters:


- Feurig

- Lieblich

- Herb

- Trocken

- Samtig

- Sauer

- Reif

- Spritzig

- Fett

- Gross (alle positiven Eigenschaften stark ausgeprägt)

- Zart

- Nervig

- Wuchtig

Charakter



Geschmack

Wein beurteilen ist eine subjektive Sache, Wein beschreiben eine Frage des persönlichen Stils. Es gibt daher auch keine einheitliche, allgemeingültige Weinsprache. Hier einige der gebräuchlichsten Ausdrücke für die Beschreibung des Geschmacks:

- Die Säure kann als spitz, hart, mild oder spritzig empfunden werden

- Die Kohlesäure als prickelnd, fein oder grobperlig

- Der Gerbstoff als rauh, zusammenziehend oder adstringierend oder

auch als weich und manchmal gar süsslich

- Der Alkohol wirkt angenehm, überladen oder brandig

- Nussgeschmack

- Fruchtig

Geschmack


Weinbewertung

Weinbewertung ist eine subjektive Sache. Unser Urteil ist von Gewohnheiten geprägt. Was nicht den Erwartungen entspricht, mutet fremd an, und die Bewertung wird kritischer ausfallen. Wenn uns die Sprache im Stich lässt, hoffen wir, bei Zahlen Hilfe zu finden. Aber sind Zahlen objektiver?

Es ist ein Irrtum, zu glauben, die Qualität eines Weines lasse sich ausschliesslich mit der arithmetischen Summe aller guten und weniger guten Eigenschaften ausdrücken. Ein Wein mit fehlerhaftem Bouquet wird durch glanzhelle Farbe nicht besser. Über ein Dutzend Bewertungsskalen sind unter Fachleuten gebräuchlich.

Bewertung

Die einen verteilen 10, andere 20, wieder andere 100 Punkte. Ein wenig fragwürdig werden diese Zahlensysteme, wenn die einen den Geruch viel höher bewerten als den Geschmack und andere die beide Sinnesempfindungen gleich gewichten. Aussagekräftig sind Zahlen nur, wenn ähnliche Weine miteinander verglichen werden. Und das Wichtigste ist dabei, dass die Note aus einer Beschreibung abgeleitet wird. Zudem bleibt eine verbale Beschreibung auch nach Jahren noch aussagekräftig, während eine Bewertung nach Punkten später recht schwer nachzuvollziehen ist.

Viele Weinexperten - und keineswegs die schlechtesten - lehnen darum eine Benotung entschieden ab, oft sehr zum Missfallen zahlengläubiger Zeitgenossen. Sie stellen sich auf den Standpunkt: eine präzise Beschreibung in Worten ist allemal besser als eine ungenaue Bewertung in Zahlen!