Wenn Sie vom gleichen Wein verschiedene Jahrgänge haben, ist es sinnvol, jedem Jahrgang ein eigenes Gestellfach zuzuteilen. Einzelflaschen und Weine, die demnächst getrunken werden, können zusammen ins gleiche Fach gelegt werden.
Legen Sie die Flaschen stets mit der Etikette nach oben ins Gestell, damit Sie sie sofort identifizieren können. Oft erweist es sich als Vorteil, auch die einzelnen Gestellfächer mit Kärtchen oder kleinen Schiefertafeln zu kennzeichnen.
Das Weinsortiment, eine ganz persönliche Angelegenheit
Einen Weinkeller legen Sie sich in erster Linie für sich selbst und in zweiter Linie für Ihre Freunde und Gäste zu. Die eigenen Bedürfnisse bestimmen das Grundsortiment.
Weine für den Alltag:
- Tischweine, das müssen keine noblen Flaschen, sondern können
auch schlichte Schöppchen sein.
- Weissweine für den Apéro oder für Fischgerichte
- Dessertweine zum Abrunden eines festlichen Mahles
- Süffige Landweine für spontane Einladungen
- Passende Weine für die internationale Küche
- Persönliche Weinentdeckungen von Reisen oder Ferien.
- Ehrenplätze verdienen lagerfähige Tropfen für Jahre mit
besonderen Ereigniss
Bedarfsbestimmung
Ermitteln Sie zuerst wie viele Flaschen welcher Provenienz Sie und Ihre Familie im Jahr trinken, wie oft Sie weinverständigen Besuch haben, wie viele Flaschen Sie einerseits verschenken und andererseits geschenkt erhalten. Berüchsichtigen Sie dabei, dass beispielsweise Ihre Tischweine nicht länger als zwei Jahre im Keller bleiben sollten, während die grossen, jedoch selten gebrauchten Flaschen vielleicht 10, 15 oder mehr Jahre Lagerung vertragen.
Wie ein Kellerbuch aufgebaut ist
Sofort trinkfähige Tischweine nehmen eine untergeordnete Stellung ein und müssen nicht umfassend beschrieben werden. Weine für längere Vorratshaltung bilden den Hauptteil. Alle Details über Herkunft und Bezugsquelle, wie der Wein geschmeckt und was er gekostet hat, was man dazu gegessen, wann, wo und mit wem man ihn getrunken hat, können erfasst werden. Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Flaschen, sondern die Lebenserwartung des Produkts.
